Software für Berater: Berichte, Zeiten und Abrechnung aus einem Guss
Montagmorgen, 8:12 Uhr: Eine Beratung läuft gut, aber die Abrechnung für den vergangenen Monat ist trotzdem mühsam. Die Projektleitung sucht in Kalendern nach Terminen, Consultants ergänzen Stunden aus Notizen, Belege liegen im E-Mail-Postfach und der Kunde fragt nach einem belastbaren Tätigkeitsbericht. Was fachlich längst erledigt ist, wird operativ zur manuellen Rekonstruktion.
Genau an diesem Punkt entscheidet sich, ob eine Software für Berater tatsächlich entlastet oder nur ein weiteres System im Werkzeugkasten wird. Gute Consulting Software verbindet Projektinformationen, Aufgaben, Zeiten, Berichte und Rechnungen so, dass aus der täglichen Arbeit nachvollziehbare Abrechnung entsteht. Das betrifft klassische Unternehmensberatungen ebenso wie IT-Dienstleister, Agenturen, Freelancer und SaaS-Teams mit abrechenbaren Projekten.
Dieser Artikel zeigt, worauf es bei Beratung Zeiterfassung und Berater Abrechnung ankommt, welche Prozesse sich sinnvoll verbinden lassen und wie eine geeignete Lösung bewertet wird. Im Mittelpunkt steht nicht die größtmögliche Funktionsliste, sondern ein sauberer Informationsfluss: vom Auftrag über die Leistung bis zum Zahlungseingang.
Warum Berichte, Zeiten und Abrechnung zusammengehören
In vielen Beratungsunternehmen werden drei Fragen getrennt beantwortet:
- Was wurde mit dem Kunden vereinbart?
- Welche Leistungen wurden tatsächlich erbracht?
- Was darf und soll jetzt abgerechnet werden?
Operativ gehören diese Fragen jedoch zusammen. Ein Projektbericht ist nur dann belastbar, wenn er auf dokumentierten Leistungen beruht. Die Abrechnung ist nur dann plausibel, wenn sie zu Auftrag, Zeitraum und erbrachter Arbeit passt. Und die interne Steuerung funktioniert nur, wenn Verantwortliche erkennen, ob Zeit in planbaren Arbeitspaketen oder in ungeplanten Schleifen verschwindet.
Eine gute unternehmensberatung software bildet deshalb nicht bloß Kunden und Kontakte ab. Sie unterstützt den gesamten Ablauf:
| Prozessschritt | Benötigte Information | Typisches Risiko ohne Verbindung |
|---|---|---|
| Auftrag und Verkauf | Kunde, Leistungsumfang, Angebot, Konditionen | Unklare Erwartung und falsche Abrechnungsgrundlage |
| Projektplanung | Aufgaben, Verantwortliche, Termine, Budgets | Überlastung und fehlende Priorisierung |
| Leistungserfassung | Datum, Dauer, Tätigkeit, Projektbezug | Vergessene oder ungenaue Stunden |
| Berichtswesen | Erbrachte Leistungen, Fortschritt, offene Punkte | Manuelle Monatsberichte und Rückfragen |
| Abrechnung | Abrechenbare Positionen, Zeitraum, Kunde | Verzögerte Rechnungen und Korrekturen |
Der zentrale Gedanke lautet: Jede erfasste Zeit muss nicht automatisch fakturiert werden, aber jede fakturierte Leistung sollte nachvollziehbar dokumentiert sein. Das schafft Vertrauen beim Kunden und reduziert Rückfragen im Team.
Was eine Software für Berater im Alltag leisten sollte
Die Anforderungen unterscheiden sich je nach Geschäftsmodell. Eine Strategieberatung arbeitet anders als ein kleiner IT-Dienstleister, eine Interim-Managerin oder eine Agentur. Trotzdem wiederholen sich einige Grundanforderungen.
1. Projekte statt isolierter Zeiteinträge
Ein Zeiteintrag ohne Kontext ist nur eine Zahl. Für die spätere Auswertung braucht er mindestens einen Bezug zu Kunde, Projekt und Tätigkeit. Noch hilfreicher ist eine Verbindung zu einer Aufgabe oder einem Arbeitspaket. So lässt sich nachvollziehen, ob beispielsweise Workshop-Vorbereitung, Analyse, Abstimmung oder Dokumentation Zeit beansprucht haben.
Das ist nicht nur für die Rechnung relevant. Projektverantwortliche erkennen dadurch, welche Leistungen regelmäßig unterschätzt werden. Wenn die Dokumentation eines Konzepts jeden Monat deutlich mehr Zeit kostet als kalkuliert, ist das ein Anlass, den Leistungsumfang oder die interne Planung zu prüfen.
2. Flexible Beratung Zeiterfassung
Berater arbeiten selten ausschließlich am Schreibtisch im Büro. Zeiten entstehen im Kundentermin, auf Reisen, im Workshop, in Videokonferenzen und bei konzentrierter Analyse. Eine praktikable Zeiterfassung muss deshalb schnell genug sein, damit sie nicht auf den Monatsabschluss verschoben wird.
Wichtig sind klare Kategorien: abrechenbar, intern, Akquise, Nachbereitung oder Urlaub sollten nicht vermischt werden. Ebenso sollte die Lösung unterschiedliche Abrechnungsmodelle unterstützen können, ohne dass jeder Sonderfall in einer Tabellenkalkulation nachgebaut werden muss.
3. Berichte mit Aussagekraft
Ein Bericht sollte nicht aus einer unlesbaren Liste von Einzelbuchungen bestehen. Kundinnen und Kunden interessieren sich meist für Fortschritt, Ergebnisse, nächste Schritte und relevante Aufwände. Intern braucht das Team zusätzlich Informationen zu Auslastung, offenen Aufgaben und Wirtschaftlichkeit.
Deshalb lohnt es sich, zwischen Tätigkeitsnachweis und Managementbericht zu unterscheiden. Der Tätigkeitsnachweis beantwortet: Was wurde wann gemacht? Der Managementbericht beantwortet: Wo steht das Projekt, welche Entscheidungen sind offen und welche Risiken gibt es?
4. Abrechnung ohne Medienbruch
Bei der Berater Abrechnung entstehen Fehler häufig nicht durch komplizierte Mathematik, sondern durch Übertragungen. Stunden werden aus einer Datei kopiert, Leistungen aus E-Mails zusammengesucht und bereits abgerechnete Positionen manuell markiert. Jeder zusätzliche Übergang erhöht die Wahrscheinlichkeit für fehlende oder doppelte Positionen.
Eine integrierte Lösung sollte daher ermöglichen, abrechenbare Leistungen aus dem Projektkontext heraus zu prüfen und für die Rechnung vorzubereiten. Das bedeutet nicht, dass jede Rechnung automatisch ohne Kontrolle versendet werden muss. Im Gegenteil: Ein Freigabeschritt bleibt sinnvoll. Die Vorbereitung sollte aber auf konsistenten Daten beruhen.
Die wichtigsten Abrechnungsmodelle in Consulting und Beratung
Welche Consulting Software passt, hängt stark davon ab, wie Leistungen verkauft werden. Die folgenden Modelle sind in der Praxis besonders häufig.
Abrechnung nach Zeit
Beim klassischen Stunden- oder Tagessatz wird die tatsächlich erbrachte Leistung abgerechnet. Das Modell ist transparent, setzt aber präzise Zeiterfassung voraus. Unklare Tätigkeitsbeschreibungen führen schnell zu Rückfragen. Für den Kunden sollte erkennbar sein, welche Arbeit in welchem Zeitraum angefallen ist.
Intern ist außerdem wichtig, zwischen Arbeitszeit und abrechenbarer Zeit zu unterscheiden. Teammeetings, Weiterbildung, Akquise oder interne Organisation können betriebswirtschaftlich relevant sein, gehören aber nicht automatisch auf die Kundenrechnung.
Festpreisprojekte
Bei einem Festpreis bleibt der Rechnungsbetrag unabhängig von den tatsächlich erfassten Stunden konstant. Zeiterfassung ist trotzdem unverzichtbar. Sie zeigt, ob das Projekt wirtschaftlich ist, ob der Aufwand aus dem Ruder läuft und welche Leistungen bei künftigen Angeboten realistischer kalkuliert werden müssen.
Besonders hilfreich ist die Kombination aus vereinbartem Umfang, erledigten Aufgaben und verbrauchter Zeit. So wird sichtbar, ob ein Projekt zwar formal im Plan liegt, aber bereits zu viel interne Kapazität bindet.
Retainer und Kontingente
Bei monatlichen Kontingenten oder Retainern wird ein bestimmter Leistungsumfang regelmäßig bereitgestellt. Die Abrechnung kann pauschal erfolgen, während die Zeiterfassung der Nutzung und Transparenz dient. Ein Bericht über verwendete und verbleibende Kapazitäten schafft eine bessere Gesprächsgrundlage für die nächste Periode.
Meilenstein- oder erfolgsbezogene Abrechnung
Bei Meilensteinen steht der erreichte Zustand im Mittelpunkt. Zeiten sind auch hier wertvoll, aber nicht zwingend die direkte Rechnungsposition. Die Software sollte deshalb sowohl Leistungen als auch Ergebnisse dokumentieren können. Eine reine Stundenlogik wäre für dieses Modell zu eng.
So führst du einen verbundenen Prozess ein: Schritt für Schritt
Die Einführung einer Software scheitert selten an fehlenden Funktionen. Häufiger fehlen klare Regeln. Ein schlanker Prozess ist besser als ein überkonfiguriertes System, das niemand konsequent nutzt.
- Abrechnungslogik festlegen: Dokumentiere, welche Leistungen nach Zeit, pauschal, über Kontingente oder nach Meilensteinen abgerechnet werden.
- Minimaldaten definieren: Lege fest, welche Angaben jeder Zeiteintrag enthalten muss, etwa Kunde, Projekt, Tätigkeit, Datum, Dauer und Abrechenbarkeit.
- Projektstruktur vereinheitlichen: Verwende eine überschaubare Struktur aus Projekten, Aufgaben und Tätigkeitsarten. Zu viele Kategorien führen zu ungenauen Einträgen.
- Verantwortlichkeiten klären: Bestimme, wer Zeiten prüft, Berichte freigibt und Rechnungen erstellt. Die Verantwortung sollte nicht bei allen und damit faktisch bei niemandem liegen.
- Erfassung in den Arbeitsfluss integrieren: Zeiten sollten möglichst direkt nach Termin, Aufgabe oder Arbeitsblock eingetragen werden. Ein wöchentlicher Erinnerungsprozess kann zusätzlich helfen.
- Berichte standardisieren: Definiere ein Format für Kundenberichte und ein separates Format für interne Steuerung. Beide müssen nicht identisch aussehen.
- Abrechnung kontrolliert vorbereiten: Prüfe Zeitraum, Projekt, Leistungstext, Mengen und Konditionen, bevor eine Rechnung freigegeben wird.
- Nach einem Abrechnungszyklus auswerten: Frage nach vergessenen Zeiten, Korrekturen, Rückfragen und manuellen Zwischenschritten. Passe den Prozess an, nicht nur die Software.
Ein guter Einführungstest ist ein abgeschlossenes Projekt. Nimm einen realen Monat, rekonstruiere den Weg von Auftrag bis Rechnung und notiere jeden manuellen Übergang. Genau dort liegt meist der größte Produktivitätsgewinn.
Checkliste: Consulting Software sinnvoll bewerten
Vor einer Entscheidung sollte nicht nur eine Funktionsliste abgehakt werden. Prüfe anhand eines konkreten Beratungsprojekts, ob der Ablauf verständlich und belastbar ist.
- Kann ein Kunde eindeutig mehreren Projekten oder Aufträgen zugeordnet werden?
- Lassen sich Aufgaben, Verantwortliche und Fristen übersichtlich organisieren?
- Kann das Team Zeiten direkt mit dem passenden Projekt erfassen?
- Sind abrechenbare und nicht abrechenbare Leistungen unterscheidbar?
- Können Tätigkeitsnachweise oder Projektberichte aus den vorhandenen Daten erstellt werden?
- Unterstützt die Lösung unterschiedliche Abrechnungsmodelle?
- Gibt es einen nachvollziehbaren Prüf- oder Freigabeprozess?
- Kann die Rechnung auf verständlichen Leistungspositionen basieren?
- Bleiben interne und kundenbezogene Informationen getrennt steuerbar?
- Versteht das Team den Ablauf ohne umfangreiche Sonderanweisungen?
- Sind Kosten und Nutzerlogik für die eigene Teamgröße nachvollziehbar?
- Passt die Lösung zu den Anforderungen an Datenschutz und Datenverarbeitung?
Ein Praxistest sollte nicht mit einer künstlichen Demo-Datenbank beginnen. Verwende stattdessen ein anonymisiertes echtes Projekt mit typischen Aufgaben, mehreren Mitarbeitenden und mindestens einem Sonderfall. So zeigt sich schnell, ob die Software im Alltag trägt.
Wie cashwerk Beratungsteams unterstützen kann
cashwerk ist als horizontale All-in-One-Workflow-Plattform für moderne Service-Unternehmen und Teams angelegt. Für Beratungsteams ist relevant, dass Projekte, Aufgaben, Zeiterfassung und Rechnungen in einem gemeinsamen Arbeitskontext genutzt werden können. Einen Überblick über den passenden Einsatzbereich gibt die cashwerk-Lösung für Beratungen.
Für den beschriebenen Ablauf sind insbesondere drei Bereiche interessant: Projektorganisation, Zeiterfassung und Rechnungen. Die Projektmanagement-Funktion unterstützt den organisatorischen Rahmen rund um Kundenprojekte und Aufgaben. Mit der Zeiterfassung lassen sich Arbeitszeiten im Projektkontext dokumentieren. Für den nächsten Prozessschritt steht der Bereich Rechnungen zur Verfügung.
Die konkrete Stärke liegt dabei weniger in einer einzelnen Funktion als in der Frage, ob ein Team seinen tatsächlichen Ablauf in einem System abbilden kann: Auftrag und Projekt werden strukturiert, Aufgaben bearbeitet, Zeiten dokumentiert und Abrechnung vorbereitet. Das ersetzt keine fachliche Prüfung der Rechnung und keine steuerliche Beratung. Es kann aber die Zahl der manuellen Übergaben im operativen Prozess reduzieren.
Für kleine Teams ist außerdem die Preislogik relevant: cashwerk gibt es dauerhaft kostenlos für einen Nutzer. Zusätzlich stehen die Tarife Starter, Business und Enterprise zur Verfügung; Starter und Business können 14 Tage kostenlos getestet werden. Die Preise gelten pro Nutzer und netto, zuzüglich 19 Prozent Mehrwertsteuer, ohne Einrichtungsgebühr. Details stehen auf der Preisübersicht von cashwerk.
Wer die Arbeitsweise zunächst mit einem kleinen Setup prüfen möchte, kann cashwerk kostenlos starten. Für eine fundierte Entscheidung sollte anschließend ein reales Beratungsprojekt als Testfall dienen.
Datenschutz, Arbeitszeit und E-Rechnung: Was Beratungsteams beachten sollten
In Beratungsprojekten werden häufig Kundendaten, Gesprächsinhalte, Projektunterlagen und personenbezogene Informationen verarbeitet. Die Auswahl einer Software ist deshalb nicht nur eine Frage der Bedienung. Datenstandort, Verschlüsselung, Zugriffsrechte, Aufbewahrung und vertragliche Grundlagen müssen zum eigenen Einsatz passen. Eine Software ersetzt dabei keine Datenschutzprüfung durch das Unternehmen oder eine fachkundige Beratung.
Für Beschäftigte gilt außerdem: Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales verweist auf die Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts vom 13. September 2022, nach der die gesamte Arbeitszeit der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aufzuzeichnen ist. Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit müssen nachvollziehbar erfasst werden; eine bestimmte Form war in den dort erläuterten Vorgaben zunächst nicht vorgeschrieben. Die aktuellen Hinweise des BMAS zur Arbeitszeiterfassung sollten für die konkrete Umsetzung berücksichtigt werden.
Auch die Rechnungsprozesse verändern sich. Das Bundesfinanzministerium erläutert, dass seit dem 1. Januar 2025 im inländischen B2B-Bereich grundsätzlich neue Regeln für E-Rechnungen gelten. Eine E-Rechnung ist dabei nicht einfach ein PDF, sondern eine Rechnung in einem strukturierten elektronischen Format, das eine elektronische Verarbeitung ermöglicht. Übergangsregelungen gelten; die Details hängen unter anderem vom Zeitraum und Umsatz ab. Maßgeblich sind die FAQ des Bundesfinanzministeriums zur E-Rechnung.
Für cashwerk gilt laut den vorliegenden Produktinformationen: Daten werden auf Google-Cloud-Servern in der EU verarbeitet und gespeichert, konkret in der Region europe-west4 in den Niederlanden. Die Verbindung zu cashwerk ist verschlüsselt; gespeicherte Daten sind ebenfalls verschlüsselt. Das ist eine wichtige Information für die Vorauswahl, ersetzt aber nicht die individuelle Prüfung des eigenen Datenschutz- und Compliance-Setups.
Typische Fehler bei Software für Berater
Zu spät erfassen
Wer Zeiten erst am Monatsende nachträgt, produziert zwangsläufig Ungenauigkeiten. Kalender und E-Mails helfen zwar bei der Rekonstruktion, bilden aber nicht jede Denk- und Vorbereitungsleistung ab. Besser ist eine kurze, verbindliche Erfassung direkt nach dem Arbeitsblock oder mindestens am Tagesende.
Jede interne Zeit als abrechenbar behandeln
Eine hohe Auslastung bedeutet nicht automatisch hohe fakturierbare Leistung. Interne Abstimmungen, Wissensaufbau und Akquise sind wertvoll, müssen aber getrennt ausgewiesen werden. Sonst werden Rechnungen unklar und die Unternehmenssteuerung verzerrt.
Berichte nur für den Kunden schreiben
Ein sauberer Kundenbericht kann trotzdem wenig über die Wirtschaftlichkeit aussagen. Interne Auswertungen sollten zeigen, ob Aufwand, Fortschritt und Ergebnis zusammenpassen. Besonders bei Festpreisprojekten ist diese Sicht entscheidend.
Die Software an Sonderfälle anpassen, bevor der Standard steht
Viele Teams versuchen, alle denkbaren Varianten abzubilden. Das führt zu komplizierten Kategorien und unklaren Verantwortlichkeiten. Starte mit dem häufigsten Projekttyp, etabliere einen Standard und ergänze Ausnahmen erst dann, wenn sie regelmäßig vorkommen.
Nur den Preis pro Nutzer vergleichen
Ein niedriger Lizenzpreis ist wenig wert, wenn monatlich mehrere Stunden für Übertragungen, Korrekturen und Abstimmungen verloren gehen. Vergleiche deshalb die Gesamtkosten des Prozesses: Lizenzen, Administration, Schulung, Fehlerkorrekturen und Verzögerungen in der Abrechnung.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was ist eine Software für Berater?
Eine Software für Berater unterstützt typische Abläufe von Beratungen und anderen wissensintensiven Dienstleistern. Dazu gehören beispielsweise Kundenverwaltung, Projekte, Aufgaben, Zeiterfassung, Berichte, Angebote und Rechnungen. Entscheidend ist nicht, dass alle Bereiche maximal spezialisiert sind, sondern dass relevante Informationen zusammenbleiben. Eine Beratung sollte nachvollziehen können, welcher Kunde zu welchem Projekt gehört, welche Leistungen geplant waren, wie viel Zeit angefallen ist und welche Positionen abgerechnet werden können. Je nach Geschäftsmodell braucht die Lösung außerdem Unterstützung für Festpreise, Stundenkontingente, Retainer oder Meilensteine.
Warum ist Beratung Zeiterfassung auch bei Festpreisprojekten wichtig?
Bei einem Festpreis ändert die erfasste Zeit den Rechnungsbetrag nicht unmittelbar. Sie zeigt aber, ob die Kalkulation realistisch war. Ohne Zeiterfassung bleiben zu niedrige Margen, wiederkehrende Zusatzleistungen und ineffiziente Abläufe oft verborgen. Die Daten helfen außerdem, zukünftige Angebote genauer zu planen. Wichtig ist, die Zeiterfassung nicht als Misstrauensinstrument zu kommunizieren. Sie sollte als Grundlage für bessere Planung, faire Kapazitätssteuerung und belastbare Entscheidungen verstanden werden.
Was muss eine gute Berater Abrechnung enthalten?
Eine Rechnung sollte die gesetzlichen Pflichtangaben erfüllen und die vereinbarte Leistung verständlich ausweisen. Bei zeitbasierter Abrechnung gehören typischerweise Zeitraum, Tätigkeit, Menge und vereinbarter Satz zur nachvollziehbaren Darstellung. Bei Pauschalen oder Meilensteinen sollte der Leistungsumfang beziehungsweise der erreichte Meilenstein klar erkennbar sein. Die genaue Gestaltung hängt vom Vertrag, der Leistung und den steuerlichen Anforderungen ab. Eine Software kann Daten strukturiert bereitstellen, ersetzt aber keine steuerliche Prüfung und keine Kontrolle der konkreten Rechnung.
Ist ein PDF eine E-Rechnung?
Nach den Erläuterungen des Bundesfinanzministeriums ist ein einfaches PDF seit den neuen Regelungen nicht automatisch eine E-Rechnung. Als E-Rechnung gilt grundsätzlich ein strukturiertes elektronisches Format, das elektronisch verarbeitet werden kann. Für inländische B2B-Umsätze bestehen Übergangsregelungen, deren Anwendung vom Zeitraum und weiteren Voraussetzungen abhängt. Unternehmen sollten deshalb prüfen, welche Rechnungen sie empfangen und ausstellen müssen und welche Formate akzeptiert werden. Für die konkrete steuerliche Einordnung sind die aktuellen Informationen der Finanzverwaltung und die Beratung durch Steuerfachleute maßgeblich.
Wie unterscheiden sich Consulting Software und klassische Buchhaltungssoftware?
Consulting Software setzt meist früher im Prozess an. Sie organisiert Kunden, Projekte, Aufgaben, Leistungen, Zeiten und Berichte. Buchhaltungssoftware konzentriert sich dagegen typischerweise auf finanzielle Vorgänge, Kontierung, Steuerinformationen und Abschlüsse. Beide Bereiche können sich ergänzen. Für Beratungsteams ist wichtig, dass die operative Leistungserfassung nicht erst in der Buchhaltung beginnt. Wenn Projekt- und Zeitdaten strukturiert vorliegen, können Rechnungsinformationen kontrollierter an nachgelagerte Prozesse übergeben werden.
Für welche Unternehmen eignet sich cashwerk?
cashwerk ist als breite, horizontale Workflow-Plattform für moderne Service-Unternehmen und Teams positioniert. Dazu zählen unter anderem KMU, Freelancer, Startups, Tech- und SaaS-Firmen, Agenturen, Beratungen und weitere Dienstleister. Für Beratungsteams sind insbesondere Projekte, Aufgaben, Zeiterfassung und Rechnungen relevant. Welche Konfiguration passt, hängt von Teamgröße, Abrechnungsmodell und internen Abläufen ab. cashwerk ist nicht als handwerksspezifische Software positioniert.
Was kostet cashwerk?
Ein Nutzer kann cashwerk dauerhaft kostenlos nutzen. Daneben gibt es die Tarife Starter, Business und Enterprise; Starter und Business lassen sich 14 Tage kostenlos testen. Die Preise gelten pro Nutzer und netto, zuzüglich 19 Prozent Mehrwertsteuer, ohne Einrichtungsgebühr. Abgerechnet wird pro aktivem Nutzer. Neue Nutzer werden anteilig für den verbleibenden Zeitraum berechnet; entfernte Nutzer bleiben bis zum Ende der laufenden Abrechnungsperiode berücksichtigt. Vor der Auswahl sollten Teams prüfen, welche Nutzer tatsächlich aktiv mit dem System arbeiten.
Fazit
Eine gute Software für Berater macht aus Zeiterfassung, Berichten und Abrechnung keinen isolierten Verwaltungsblock. Sie verbindet die Informationen so, dass ein Projekt vom Auftrag bis zur Rechnung nachvollziehbar bleibt. Das hilft bei Stundenprojekten, ist aber ebenso wichtig für Festpreise, Retainer und Meilensteinmodelle.
Die beste Lösung ist nicht automatisch die mit der längsten Funktionsliste. Entscheidend sind ein verständlicher Arbeitsfluss, konsequente Datenqualität und ein Setup, das zum Team passt. Teste deshalb nicht nur einzelne Funktionen, sondern einen vollständigen Monatsprozess mit echtem Projektkontext: Aufgabe, Zeit, Bericht, Prüfung und Rechnung.
cashwerk kann diesen Ansatz für Beratungen und andere Service-Teams unterstützen, indem Projektmanagement, Zeiterfassung und Rechnungen in einer horizontalen Workflow-Plattform zusammengeführt werden. Ein Nutzer kann dauerhaft kostenlos starten; Starter und Business stehen 14 Tage zum Testen bereit. Starte cashwerk kostenlos und prüfe den Ablauf an einem konkreten Beratungsprojekt.
Quellen und weiterführende Literatur
- Bundesministerium für Arbeit und Soziales: Fragen und Antworten zur Arbeitszeiterfassung
- Bundesministerium der Finanzen: Fragen und Antworten zur Einführung der verpflichtenden E-Rechnung
- Bundesministerium der Finanzen: Die wichtigsten steuerlichen Änderungen
- IHK Darmstadt: E-Rechnung im B2B-Bereich
- IHK Darmstadt: Kalkulation und Kennziffern
- cashwerk: Lösung für Beratungen
- cashwerk: Zeiterfassung
- cashwerk: Rechnungen
- cashwerk: Preise und Tarife



